Patient Röntgenbild

Behandlungskonzept Hyperthermie - dendritische Zelltherapie

Seit über 100 Jahren besteht die Behandlung der Hyperthermie von Krebspatienten durch Überwärmung des Tumorgewebes. Die Wärmezufuhr soll Krebszellen zerstören und den Tumor empfindlicher machen, beispielweise gegenüber einer Chemo- oder Strahlentherapie. Das Tumorgewebe wird hierbei mit Hilfe elektromagnetischer Wellen für ungefähr eine Stunde auf 40 bis 43 Grad Celsius erwärmt.

Hyperthermie kommt aus dem Griechischen und bedeutet Überhitzung, es gibt unterschiedliche Hyperthermie-Behandlungsverfahren

Elektromagnetische Wellen werden in der Regel durch verschiedene Applikatoren von außen in den Tumor gebracht. Hierbei gerät das Gewebe in Schwingung und die Zellen reiben sich aneinander und erhitzen sich auf die gewünschte Temperatur. Oftmals kommt die Hyperthermie-Behandlung bei inoperablen Tumoren zum Einsatz. Auch bei einer fortgeschritten Tumorerkrankung setzten Mediziner die Hyperthermie-Behandlung ein. Hyperthermie-Behandlungen sind keinesfalls als alleinige alternative Krebstherapie darstellen, sondern deren Wirkung lediglich optimieren! Eine Hyperthermie Therapiemaßnahme sollte immer in Verbindung mit anderen Therapiemaßnahmen wie Chemo- oder Radiotherapie, auch Hormontherapien und Immuntherapien sind wirkungsvoll.

Einer der effektivsten Kombinationstherapien auch in der Palliativmedizin ist die Kombination von autologen dendritischen Zelltherapie mit Immunaufbau (ImmuSeroForte) und Hyperthermie. 

Hierbei wird nicht nur der primäre Tumor über die dendritische Zelltherapie mit Hyperthermie bekämpft, sondern auch die Metastasen.

Lokale (lokoregionäre) Hyperthermie

Many mercury's thermometers and body's hyperthermia temperature 37.0 - 41.0 C in red tones

Sie wird angewendet bei dicht unter der Haut liegenden Tumoren (z.B. Brustkrebs, Melanom) Der Hyperthermie-Applikator wird auf die entsprechende Hautstelle aufgelegt.
Ein mit Wasser gefüllter Silikon Applikator wir auf die Hautstelle gelegt um den unterhalb der positionierten Tumor zu behandeln.

Die im Applikator befindlichen Spiralförmige Antennen senden die Wellen über die Haut und Wasser in den Tumor.   Die lokoregionäre Hyperthermie kommt zum Einsatz bei Lymphknotenmetastasen im Halsbereich, wiederkehrenden Brusttumoren oder schwarzem Hautkrebs, oder auch bei malignen Melanom.

Regionale Tiefenhyperthermie:

Magenkrebs 2.jpg

Computergesteuert werden im Hochfrequenzbereich mit elektromagnetischen Wellen durch angeordnete Antennen gebündelte Strahlen in den Tumorherd gelenkt. Ein etabliertes Verfahren was auch schon seit Jahren in den tieferen Gewebsschichten im Bauch-oder Beckenraum zum Einsatz kommt.  Auf ein Wasserkissen gepolstert liegt der Patient ruhig und entspannt während der Ring Applikator die Strahlungen in den Krebsherd abgibt. Geeignet ist diese Methode bei verschiedenen Krebsarten wie bei fortgeschrittenen Enddarmtumoren, Prostatakrebs, Gebärmutterhalskrebs, Blasenkrebs und Keimzelltumoren. Auch bei dieser Behandlungsmethode ist es Ratsam eine Kombinationstherapie zu wählen wie z.B. in Verbindung mit einer Immuntherapie damit nicht nur der primäre Tumor bekämpft wird, sondern auch die Metastasen. Eine Immuntherapie mit antigenpräsentierenden dendritischen Zellen inkl. Immunaufbau ist hierbei eine optimale biologische Krebstherapie.

Regionale Tiefenhyperthermie:

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Computergesteuert werden im Hochfrequenzbereich mit elektromagnetischen Wellen durch angeordnete Antennen gebündelte Strahlen in den Tumorherd gelenkt. Ein etabliertes Verfahren was auch schon seit Jahren in den tieferen Gewebsschichten im Bauch-oder Beckenraum zum Einsatz kommt.  Auf ein Wasserkissen gepolstert liegt der Patient ruhig und entspannt während der Ring Applikator die Strahlungen in den Krebsherd abgibt. Geeignet ist diese Methode bei verschiedenen Krebsarten wie bei fortgeschrittenen Enddarmtumoren, Prostatakrebs, Gebärmutterhalskrebs, Blasenkrebs und Keimzelltumoren. Auch bei dieser Behandlungsmethode ist es Ratsam eine Kombinationstherapie zu wählen wie z.B. in Verbindung mit einer Immuntherapie damit nicht nur der primäre Tumor bekämpft wird, sondern auch die Metastasen. Eine Immuntherapie mit antigenpräsentierenden dendritischen Zellen inkl. Immunaufbau ist hierbei eine optimale biologische Krebstherapie.

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