Behandlungsmöglichkeiten

Magenkrebs - Magenkarzinom

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Magenkrebs - Magenkarzinom

Die ersten Anzeichen auf Magenkrebs sind unspezifische Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit und Appetitmangel. Bei anhaltender Schmerzsymptomatik besteht der Verdacht auf ein Magenkarzinom  ( www. Krebsinformationsdienst.de). Der Hauptverursacher von Magenkrebs ist das Bakterium Helicobacter pylori.
Es löst eine Entzündung der Magenschleimhaut aus. Die Weltgesundheitsorganisation ( WHO) schätzt, dass mindestens die Hälfte der Weltbevölkerung eine Infektion mit diesem Bakterium aufweist. Warum manche Bakterienträger an Krebs erkranken und andere nicht, ist bislang wissenschaftlich ungeklärt( www.fokus.de).
Ein häufiger Verzehr von stark gesalzener Kost und ein Mangel an Bellaststoffen sind ebenfalls Risikofaktoren. Weiterhin scheinen geräucherte, gepökelte und gegrillte Speisen das Magenkrebsrisiko zu erhöhen. Beim Räuchern und Grillen von Speisen entstehen krebserregende Stoffe, die man Kanzerogene nennt. Beim Pökeln werden Nitrat-und Nitritsalze verwendet. Aus diesen bilden sich im Magen starke Kanzerogene. Ebenfalls krebserregend sind Schimmelpilzgifte ( Aflatoxine ) ( www.netdoktor.de ).
Auch genetische Faktoren fördern die Magenkrebsbildung. Weltweit ist das Magenkarzinom die zweithäufigste Tumorerkrankung des Menschen. In Deutschland umfasst Magenkrebs etwa 5% aller malignen Erkrankungen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Krebsarten hat die Neuerkrankungsanzahl pro Jahr in den westlichen Ländern seit Jahren kontinuierlich abgenommen. In Deutschland ist der Magenkrebs bei Männern die fünfthäufigste, bei Frauen die sechshäufigste Krebsart. Magenkarzinome sind hauptsächlich Adenokarzinome. Seltener sind adenosquamöse Karzinome, Plattenepithelkarzinome und undifferenzierte Karzinome (Wikipedia). Die therapiemaßnahmen von Magenkrebs sind vom Stadium abhängig. Bei frühzeitiger Erkennung kann eine minimalinvasive Operation erfolgen.
Hierbei ist erforderlich, dass der Magenkrebs sich noch nicht über die Magenschleimhaut hinaus ausgebreitet hat. Bei weiter fortgeschrittenem Magenkrebs erfolgt eine teilweise oder vollständige Magenentfernung (Magenresektion). Zur Gewährleistung einer Nahrungspassage wird der verbleibende Magenrest bzw. die Speiseröhre ( bei vollständiger Magenentfernung) mit dem Dünndarm verbunden. Bei Befall der umliegenden Lymphknoten oder der Milz, erfolgt eine Entfernung. Im Anschluss an eine Operation folgt häufig noch eine Chemotherapie zur Vorbeugung eines Rückfalls ( netdoktor.de). Nebenwirkungen der Chemotherapie sind : Haarausfall und Schleimhautentzündungen, Übelkeit und Erbrechen, sowie Blutbildveränderungen.
Zu den möglichen Nebenwirkungen, die sich kurz nach der Bestrahlung einstellen, gehören: verstärkte Müdigkeit, Kopfschmerzen, allgemeines Krankheitsgefühl, Appetitlosigkeit oder Abgeschlagenheit ( roche.de). Eine weitere Behandlungsmöglichkeit ist die Antikörpertherapie. Bei etwa 20% der Magentumore ist die Anzahl der Wachstumsrezeptoren, den sogenannten HER2-Rezeptoren auf der Oberfläche der Krebszellen enorm erhöht. Die Krebszellen teilen sich hierbei vermehrt und zeigen eine unkontrollierte Vermehrung.
Durch die HER2-Antikörper-Therapie können die Wachstumssignale nicht mehr gesendet werden und die Krebszellen sich nicht weiter teilen. Nebenwirkungen der Antikörpertherapie sind: leicht ausgeprägter Haarausfall, Übelkeit und Blutarmut. Einige Patienten beklagen: Fieber, Kopfschmerzen und Schüttelfrost. Bei Risikopatienten kann es zur Beeinträchtigung der Herzfunktion kommen.
Eine weitere Behandlungsmethode ist die Tumorimpfung mit dendritischen Zellen. Sie bewirken, dass das eigene Immunsystem Krebszellen erkennt, vernichtet und Rezidive verhindert. Diese Therapie ist relativ nebenwirkungsarm. Es bilden sich nur grippeähnliche Symptome aus, die innerhalb von 48 Stunden abklingen.

Zweit/ Drittmeinung

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