Behandlungsmöglichkeiten

Knochenkrebs - Osteosarkom

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Knochenkrebs - Osteosarkom

Als Knochenkrebs bezeichnet man alle bösartigen Tumore, die im Knochengewebe entstehen können. Der am häufigsten auftretende Knochenkrebs ist das Osteosarkom (www.symptomat.de/Knochenkrebs). Die Knochentumore lassen sich grundlegend differenzieren in primäre Knochentumore, die vom Knochengewebe, d.h. von dem Knorpel, den Osteoblasten oder den Osteoklasten ausgehen. Sekundäre Knochentumore sind Metastasen. Diese Knochenmetastasen sind häufiger vertreten als die primären Knochentumoren. Sie sind meist im Bereich der Wirbelsäule lokalisiert. 80% der Metastasen haben ihren Ursprung in einem Prostatakarzinom, einem Bronchialkarzinom, einem Mammakarzinom oder einem Nierenzellkarzinom (https://de.wikipedia.org/wiki/) (Knochentumor). Die 3 Hauptformen des Knochenkrebses sind: die Osteosarkome, die Chondosarkome und die Ewing-Sarkome. Knochenkrebs ist eine seltene Tumorerkrankung.
In Deutschland zählt man 800 Erkrankungen pro Jahr (https://www.onmeda.de/krankheiten/knochenkrebs.html). Das Osteosarkom ist der häufigste primäre bösartige Knochentumor. Es wächst aggressiv, zerstört den umliegenden Knochen und gegebenenfalls das Gelenk. Die Metastasierung erfolgt frühzeitig über die Blutbahn (hämatogen) in die Lunge. Wenn die Diagnosestellung erfolgt, haben bereits 20% der Erkrankten Metastasen und schätzungsweise 60% nicht sichtbare Mikrometastasen. Infolge einer ausgedehnten Operation mit intensiver prä- und postoperativer Chemotherapie sind etwa 60 bis 75% der Erkrankten heilbar. Da an der Tumorentstehung eine Veränderung im RB-Gen eine Rolle spielt, erkranken die betroffenen Kinder sehr häufig an Retinoblastomen.
Die Inzidenz liegt in Mitteleuropa bei etwa 0,2-0,3 pro 100000. Es ist somit eine seltene Krebsart. Die meisten Erkrankungen werden in der Altersgruppe zwischen dem 10.und 25. Lebensjahr festgestellt. Männliche Patienten sind häufiger betroffen als weibliche. Das Osteosarkom ist der häufigste bösartige solide Tumor im Jugendalter. Sie bilden sich vorwiegend gelenknah in den langen Röhrenknochen (Oberschenkel, Oberarm, Schienbein) des Skeletts. 50% der Osteosarkome liegen in direkter Nähe zum Kniegelenk. 10% bilden sich in Nähe des Schultergelenks. Selten ist eine Lokalisation im Bereich des Schädelknochens oder der Wirbelsäule (https://de.wikipedia.org/wiki/osteosarkom ).
Bei der Therapie des Osteosarkoms wird in der Regel eine Chemotherapie durchgeführt. Es werden meist mehrere Zytostatika miteinander kombiniert. Die Chemotherapie hat die Aufgabe den Tumor zu verkleinern und möglicherweise vorhandene verstreute Tumorzellen zu zerstören. Danach schließt sich eine Operation an, um den Tumor zu entfernen. Liegen bereits Metastasen vor, müssen diese nach Möglichkeit auch operativ entfernt werden. Nach der Operation schließt sich eine Chemotherapie an. In einzelnen Fällen wird eine Strahlentherapie durchgeführt. Dies wird beispielweise dann veranlasst, wenn der Tumor und/oder die Metastasen trotz vorangegangener Chemotherapie bei der Operation nicht vollständig entfernt werden konnte (https://www.apotheken-umschau.de/Knochen/Osteosarkom-Diagnose).
Das Chondrosarkom stellt den zweithäufigsten bösartigen Knochentumor dar. Sein Auftreten nimmt im Alter zu und erreicht ein Maximum um das 6. Lebensjahrzehnt. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Die bevorzugte Lokalisation ist in den Beckenknochen und am rumpfnahen Femur. Das Chondrosarkom verursacht kaum Schmerzen und eine Metastasenbildungen erfolgt spät. Die Zellen des Chondrosarkoms bilden Knorpelmatrix. Im Gegensatz zum Osteosarkom bilden sie keine Knochensubstanz (Osteoid). Die Therapie des Chondrosakoms besteht in der Tumorresektion. Amputationen werden nur bei entdifferenzierten ( hochmalignen ) Formen und bei Gelenkbefall nötig. Der Tumor ist meist nur wenig strahlenempfindlich. Chemotherapien und Strahlentherapien sind nicht erfolgreich (https://de.wikipedia.org/wiki/Chondrosarkom).
Das Ewing-Sarkom ist ein hochmaligner Knochentumor, der im Kindes- und Jugendalter auftritt. Hauptsächlich entsteht er in der Markhöhle großer Röhrenknochen. Erkrankt sind meist Kinder und Jugendliche bis zum 15. Lebensjahr. Hierbei ist das Ewing-Sarkom der zweithäufigste maligne Knochentumor nach dem Osteosarkom. Die Erkrankungsrate liegt bei Jungen höher als bei Mädchen. In 60% der Fälle ist das Ewing-Sarkom im Bereich der Diaphyse langer Röhrenknochen lokalisiert. In ca. 18% der Fälle ist das Becken betroffen.
In ca. 8% der Fälle ist es im Bereich der Rippen angesiedelt, seltener im Bereich der Scapula und der Wirbelkörper. Neben den össären Manifestationen gibt es auch extraossäre Manifestationen, die aber selten sind. Das mittlere Erkrankungsalter liegt hierbei bei 20 Jahren, wobei eine schmerzlose Schwellung als Hauptmerkmal auftritt (www.flexion.doccheck.com/de/Ewing-Sarkom ).
Um ein Ewing-Sarkom zu behandeln, ist größtenteils eine Kombination aus Chemotherapie, Strahlentherapie und Operation notwendig. Als erstes erhält der Erkrankte eine zehnwöchige Chemotherapie mit verschiedenen Zytostatika. Durch die Chemotherapie soll der Tumor und eventuelle Tochtergeschwülste verkleinert und abgetötet werden. Auch dient sie der Beseitigung kleiner Tochtergeschwülste, die sich mithilfe von bildgebenden Verfahren nicht feststellen lassen. Danach erfolgt eine Operation zur Tumorentfernung.
Wenn die Lage des Tumors oder der Gesundheitszustand des Patienten eine Operation unmöglich machen, kann eine Strahlentherapie eingesetzt werden. In einigen Fällen kann die Kombination von Chemotherapie und Strahlentherapie notwendig sein. Auch nach totaler Tumorentfernung treten meist Tochtergeschwülste auf. Darum wird eine Chemotherapie durchgeführt, um die verbleibenden Krebszellen abzutöten. Die Behandlung eines Ewing-Sarkoms dauert ungefähr ein Jahr (https://www.onmeda/Krankheiten/Knochenkrebs.html).
Da Zytostatika, die bei der Behandlung von Knochenkrebs eingesetzt werden, Tumorzellen und normale Zellen schädigen, kommt es relativ schnell zu Übelkeit, Erbrechen, Fieber, allergischen Reaktionen, Blutdruckabfall, Herzrhythmusstörungen und Venenentzündungen. Verzögert kommt es zu Blutzellveränderungen, Schleimhautentzündungen, Magen-Darm-Erkrankungen mit Durchfall und Appetitlosigkeit, Haarausfall, Hautveränderungen, Fruchtbarkeitsstörung, Lungenerkrankungen, Lebererkrankungen und Nierenfunktionsschädigung (https://www.dr-gumpert.de/html/chemotherapie_neben=wirkungen.html).
Bei der Bestrahlung sind folgende akute Nebenwirkungen vorhanden: Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Krankheitsgefühl, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Hauterscheinungen ähnlich eines Sonnenbrandes, bei Bestrahlung des Verdauungstraktes: Übelkeit, Durchfall und Erbrechen (https://www.onmeda.de/behandlung/strahlentherapie-nebenwirkungen-4536).
Eine weitere Behandlungsmethode bei Knochenkrebs ist die biologische Krebstherapie mit antigenpräsentierenden dendritischen Zellen. Es ist eine nebenwirkungsarme Behandlung, die das eigene Immunsystem in die Lage versetzt Krebszellen zu erkennen, zu vernichten und Rezidive zu verhindern. Diese Therapie ist sinnvoll bei Knochenkrebs einsetzbar.

Zweit/ Drittmeinung

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