Behandlungsmöglichkeiten

Mamakarzinom - Brustkrebs

brustkrebs immumedic.jpg

Mamakarzinom - Therapie - Lebensqualität

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, die nur sehr selten bei Männern vorkommt. Die Therapie besteht in der Regel in einer an das Erkrankungsstadium angepassten Kombination aus Operation sowie Zytostatika-, Hormon – und Strahlentherapie. Neue Ansätze auf dem Gebiet der Krebsimmuntherapie werden außerdem unter anderem durch monoklonale Antikörper ermöglicht. Bei der Operation wird eine vollständige Entfernung der entarteten Zellen durchgeführt und ein Rezidiv soll verhindert werden. Eine brusterhaltende Therapie ist heute bei 60-70% der Erkrankten möglich. Nach der Operation folgt bei vielen Patientinnen mit höherem Rückfallrisiko eine Chemotherapie, die verbliebene Tumorzellen abtöten soll. In der Regel werden Zytostatika Kombinationen eingesetzt (Wikipedia). Die Chemotherapie eignet sich hauptsächlich zur Behandlung von nicht hormonabhängigem Brustkrebs. Zwischen den Zyklen der Behandlung mit Zytostatika, die individuell eingesetzt werden, wird eine Behandlungspause gemacht, um die Nebenwirkungen gering zu halten. Die Zytostatika werden oft als Infusion verabreicht. Die Chemotherapie schädigt leider auch gesunde Zellen. Gesunde Gewebe mit hoher Teilungsrate etwa die Darmschleimhaut werden angegriffen. Weiterhin entstehen Schäden des Knochenmarks. Es produziert dann weniger weiße und rote Blutkörperchen. Dadurch ergibt sich eine erhöhte Infektanfälligkeit, Blutarmut und Gerinnungsstörungen. Der Mangel an roten Blutkörperchen bedingt Müdigkeit und Erschöpfung. Da die Zytostatika den Haarwurzeln angreifen, entsteht Haarausfall. Da Chemotherapeutika das Brechzentrum im Gehirn reizen, entstehen Übelkeit und Erbrechen. Die Schleimhäute im Verdauungstrakt werden angegriffen. Belastend sind schmerzhafte Entzündungen des Mund- und Rachenraumes (Netdoktor). Eine Strahlentherapie bei Mammakarzinom wird dann durchgeführt, wenn nach Operation die Gefahr besteht, dass der Tumor durch ein erneutes Wachstum im Brustbereich, der Brustwand oder der Lymphknoten wieder auftreten kann. Akute Nebenwirkungen der Bestrahlung sind Hautrötungen. Verdickungen, Verfärbungen und erhöhte Reizempfindlichkeit sind Langzeitfolgen. Wenn Anteile der Lunge oder der Luftröhre im Strahlenfeld liegen, besteht das Risiko von Reizungen und Lungenentzündungen, auch ohne Keime als Auslöser. Die Lungenfunktion kann langfristig durch Vernarbungen beeinträchtigt sein. Lag Herz oder Schilddrüse im Bestrahlungsfeld, kommt es zu Herzerkrankungen oder Schilddrüsenerkrankungen. Nach Bestrahlung der Achselhöhle besteht die Gefahr der Ausbildung eines Lymphödems. Weiterhin besteht geringgradig die Gefahr, dass Gewebsschädigungen durch Bestrahlung zur Tumorbildung führen (krebsinformationsdienst.de). Neben Operation, Chemotherapie und Bestrahlung wird die Antihormontherapie durchgeführt. Sie zielt darauf ab, die Bildung oder Wirkung hauptsächlich von Östrogenen zu blockieren. Das Wachstum hormonempfindlicher Tumorzellen soll gestoppt werden. Ein Rückfall oder ein weiteres Erkrankungsfortschreiten kann so oft verhindert werden. Der Hormonentzug wird auch als endokrine Therapie oder Antihormontherapie oder kurz als Hormontherapie bezeichnet. Als Nebenwirkung treten Beschwerden auf, wie sie in den Wechseljahren bestehen (krebsinformationsdienst.de). Neben den klassischen Therapien gibt es noch die Möglichkeit eine Immuntherapie bei Mammakarzinom. Man unterscheidet hierbei zwischen der aktiven und passiven Impfung. Bei der aktiven Immunisierung bekommt der Patient Krebsimpfstoffe verabreicht, die eine Immunantwort auslösen sollen. Der Patient erhält bei der passiven Immunisierung Antikörper oder Antikörper-Fragmente. Diese sollen sich selektiv an Tumorzellen binden und so zu ihrem Untergang führen (Wikipedia). Nebenwirkungen der passiven Immuntherapie sind: chronische oder akute Entzündungen im Darm mit: Durchfällen, krampfartigen Schmerzen, Blähungen, Erbrechen, Gewichtsabnahme, Müdigkeit, Entzündungen der Haut, Entzündungen der Leber (immuntherapiekrebs.de). Als Substanzen dieser Therapie dienen Interferon und Antikörper. Die Therapie mit dendritischen Zellen ist eine aktive Impfung. Sie ist bei Mammakarzinom wirksam, ohne die gravierenden Nebenwirkungen anderer Therapieformen. Es treten lediglich grippeähnliche Symptome auf.

Zwei/ Drittmeinung

Eine Immuntherapie kann helfen den Tumor und seine Metastasen optimal und nachhaltig ohne Einschränkung der Lebensqualität zu bekämpfen. Ob die Möglichkeit einer Immuntherapie mit antigenpräsentierenen dendritischen Zellen auch bei Ihrem Krebsgeschehen aussicht auf Therapieerfolg haben kann, können Sie hier kostenfrei erhalten. Hierzu senden Sie uns Ihre letzten Befunde und Blutwerte zu und Sie erhalten einen Kostenfreien Bericht mit 2 bis 3 Studien. Danach können sie diesen Bericht mit Ihrem/unserem Medizinern besprechen. Bei Fragen stehn wir gerne zur Verfügung. Hier den kostenfreien Bericht anfordern.